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Fremdsprachenschule Passau

Einzigartig in Niederbayern

Berufsfachschule für Fremdsprachenberufe bietet Französisch als Schwerpunkt

Frankreich ist Deutschlands wichtigster Handelspartner, weshalb die Bedeutung des Französischen als Korrespondenzsprache nicht unterschätzt werden darf. Die Berufsakademie Passau als Träger bietet in ihrer Berufsfachschule für Fremdsprachenberufe neuerdings einen Ausbildungsgang zum staatlich geprüften und anerkannten Fremdsprachen- und Euro-Korrespondenten mit der ersten Sprache Französisch an.

Diese Ausbildung sei in Niederbayern einzigartig, wie Elke Kleinschmidt, Schulleiterin der privaten Schule, stolz erklärt: Bislang konnten unsere Schüler Französisch nur als zweite Sprache belegen. Der Schwerpunkt lag stets auf dem Englischen. Der erste Französisch-Jahrgang hat nun erfolgreich seine Prüfungen abgelegt und wird am 20. Juli mit einer Abschlussfeier offiziell verabschiedet.

Voraussetzung für die ein- bis dreijährige Ausbildungen ist die Mittlere Reife, Teilnehmer mit (Fach-) Abitur können dabei jeweils ein Jahr einsparen: „Abiturienten können den Fremdsprachenkorrespondenten bereits in einem Jahr machen, den Euro-Korrespondenten in zwei Jahren, so Kleinschmidt.

Die 18 Absolventinnen − im diesjährigen Kurs sind nur junge Frauen − teilen sich dabei je zur Hälfte in Euro- und Fremdsprachenkorrespondenten auf. Erstere werden direkt in ihren Beruf einsteigen, wie etwa die 23-jährige Melanie Moser, die zukünftig in einer Anwaltskanzlei in Frankfurt/Main arbeiten wird. Sie kann die Ausbildung nur empfehlen: Sie ist sehr praxisnah − zwar zeitintensiv, allerdings werden wir auch optimal auf die Arbeit in Wirtschaftsunternehmen vorbereitet, erzählt die junge Frau. Schließlich sei das Vokabular ein ganz anderes als jenes, das man in der Realschule oder auf dem Gymnasium lernt. Die frischgebackenen Fremdsprachenkorrespondentinnen werden nach ihrer Ausbildung wohl alle erst einmal an die Universität gehen − so auch die 19-jährige Lisa Müller, die in Passau ein Kulturwirt-Studium beginnt. Die Chancen auf einen Studienplatz hat sie durch ihre Ausbildung jedenfalls erhöht, wie Kleinschmidt anmerkt: Die Unis sehen es sehr gerne, wenn sich jemand mit einer entsprechenden Vorausbildung bewirbt − das wirkt sich positiv auf den Schnitt aus, vor allem in Studiengängen wie Kulturwirtschaft.“

Weitere Infos unter 0851 72088-80 oder www.bap-passau.de

Quelle: Passauer Neue Presse, Wolfgang Weitzdörfer