Home
Fremdsprachenschule Passau
BAP - Fremdsprachenschule
Private Berufsakademie für Aus- und Weiterbildung Passau

Europäische Mobilität an der BAP

Seit mehr als 15 Jahren organisiert die Berufsakademie Passau (BAP) für ihre Fremdsprachenschüler nun schon Auslandsaufenthalte, die von der EU gefördert werden.

Die Mittel kommen aus dem Topf des ehemals Leonardo- und jetzigen Erasmus+-Mobilitätsprogramms. Für die Internationalisierung der Berufsausbildung gab es jetzt von der EU eine Auszeichnung. An der BAP sind die Auslandsaufenthalte Bestandteil sowohl der verkürzten einjährigen Ausbildung als auch der regulären Ausbildung zum Fremdsprachen- und Eurokorrespondenten. Im Laufe der dreijährigen Ausbildung können die Schüler sowohl im zweiten als auch im dritten Ausbildungsjahr an einer jeweils dreiwöchigen Auslandsreise teilnehmen. Dieses Angebot macht den Besuch der Fremdsprachenschule der BAP besonders attraktiv. Diesen Vorteil erkannte nun auch die Europäische Union an, die die BAP jetzt auszeichnete. Für ihr langjähriges Engagement im Bereich der Förderung von Auslandsaufenthalten während der Berufsbildung wurde der Berufsschule die "Erasmus+ Mobilitäts-charta für die Berufsbildung" verliehen. Mit der Charta zeichnet die EU "die Leistungen der Einrichtung für eine Internationalisierung der Berufsbildung" aus und erkennt die Durchführung "hochwertiger Mobilitätsprojekte" an. Der BAP steht dadurch nun jährlich bis zum Jahr 2020 ein Betrag um die 80000 Euro für ihre Mobilitätsprojekte zur Verfügung. In diesem Jahr nahmen 59 Teilnehmer das Angebot wahr. 20 von ihnen reisten in Passaus südspanische Partnerstadt Málaga bzw. nach Nizza in Südfrankreich und absolvierten dort einen Intensivsprachkurs. Nach dem Lernen wurde den Schülern nachmittags ein umfangreiches kulturelles Programm geboten. Die Schüler, die sich in Málaga aufhielten, besichtigten zudem Unternehmen und erhielten so Einblicke in die spanische Wirtschaft und Unternehmensabläufe. Zum zweiten Mal bot die BAP zudem einen dreiwöchigen Praktikumsaufenthalt in Südengland für Schüler mit der Hauptsprache Englisch an. Dieses Angebot nahmen 39 Schüler wahr, die nach St.Albans und Brighton reisten und dort unter anderem in den Bereichen Dienstleistung, Bildung, Gesundheit und Tourismus Einblicke in den englischen Berufsalltag erhielten. Denise Anderson vom englischen Projektpartner Workplacements UK organisierte die Unterkunft in Gastfamilien und suchte geeignete Betriebe für Praktika. Dazu mussten die Schüler vorab bereits ein Telefoninterview auf Englisch bestehen. Außerdem wurden alle Schüler in einem interkulturellen Seminar von ihren Sprachlehrern auf den Auslandsaufenthalt vorbereitet. Ob Sprachunterricht oder Praktikum – alle Teilnehmer hatten vielerlei Möglichkeiten, in der Landessprache zu kommunizieren und ihr Vokabular zu erweitern. Einige Teilnehmer konnten sogar ihre Kenntnisse in ihrer zweiten Fremdsprache, die sie an der BAP erlernen, einbringen. Neben der Sprache lernten die Teilnehmer die Landeskultur näher kennen und machten Erfahrungen fürs Leben. Das Feedback der Teilnehmer zeigt deutlich, dass sich ein Großteil aufgrund des Auslandsaufenthalts nun eine Arbeit im Ausland besser vorstellen kann. Einige Schüler erhielten sogar bereits Jobangebote von ihren Praktikumsbetrieben, weiß Bernadette Hackauf, stellvertretende Schulleiterin und Organisatorin des Projekts. Alle Teilnehmer hätten ihren Aufenthalt als eine "sehr gute und prägende Erfahrung" beschrieben. Dabei hoben sie insbesondere den interkulturellen Austausch hervor, den sie in ihren Gastfamilien, aber auch am Arbeitsplatz bzw. in der Sprachschule erfuhren. − red  Foto: privat