06.08.2020

BAP feiert gut vorbereitete Absolventen

Fremdsprachen- und Euro-Korrespondenten feierten, denn sie haben ihr Abschlusszeugnis in der Tasche


PNP - 06.08.2020

Einen besonderen Abschlussjahrgang verabschiedete Schulleiterin Bernadette Hackauf an der Berufsakademie Passau - BAP.

Im letzten halben Schuljahr war wegen des Lockdowns aufgrund der Conona-Pandemie eine große Herausforderung zu schultern. Doch waren an der Fremdsprachenschule waren die Schülerinnen bereits den Umgang mit der Lernplattform gewohnt und der volle Stundenplan wurde über das „Distanzlernen“ weitergeführt. Insgesamt konnten die ganze Zeit über die im Lehrplan vorgesehenen Abschlussfächer in vollem Umfang unterrichtet und somit ohne Abstriche auf die anstehenden Abschlussprüfungen vorbereitet werden.

Auf keinen Fall sitze hier eine verlorene Corona-Generation, sondern gut vorbereitete Absolventen, von denen nahezu alle ihre Pläne für die nächsten Jahre schon in trockenen Tüchern haben.
Die frischgebackenen Euro-Korrespondenten verstanden aufgrund des Wirtschaftsunterrichts, der ihnen außer den Fremdsprachen Groß- und Außenhandelskompetenzen nahebrachte, recht gut, was Schulleiterin und Wirtschaftslehrerin Bernadette Hackauf meinte, als sie die Abläufe in einer Klasse mit dem eines Unternehmens verglich.

Die Klasse hatte Spanisch oder Französisch als Hauptsprache gewählt, entweder als sogenannte „Quereinsteiger“, nämlich Abiturienten, die mit Vorkenntnissen in diesen Fächern die Ausbildung in einem Jahr absolvieren oder Fremdsprachenkorrespondenten, die im Anschluss die Aufbauausbildung zum Euro-Korrespondenten absolvieren.

Die Spanisch-Lehrerin Montserrat Ruiz-Augustin widmete jedem Schüler ein Bild, das als Sinnbild für den jeweiligen Charakter steht und erläuterte das mit sehr persönlichen spanischen Worten.
In der Englisch-Spanisch-Klasse erläuterte Klassenleiterin Janina Fast, dass mit der Schulschließung so einiges verloren gegangen sei: Präsenzunterricht, Schulaufgaben, Stegreifaufgaben Wir haben aber noch mehr verloren: die Scheu vor digitalen Medien, das Unbehagen vor Video-Konferenzen, die Angst davor, eine PDF richtig zu bearbeiten, das Word-Dokument in eine PDF umzuwandeln und im schlimmsten Fall auch noch die Dateigröße zu verkleinern.

Klassensprecher Stefan Plechinger sprach über die Widrigkeiten durch Corona und wie die Klasse damit umgegangen ist.

In der Drei-Sprachen-Klasse beschrieb Klassenleiterin Dr. Ana Barro, das Wichtigste an der BAP, aber auch im späteren Leben, sei die Fähigkeit zum Wechseln, auf Englisch „to switch“: Sie meinte: „Now I could switch to English, aber für Sie ist es viel lustiger, wenn Sie mich mal auf Deutsch hören!“

Augenzwinkernd meinte Schul-und Klassensprecherin Theresa Zauner das englische Wort „to postpone“, also „verschieben“, sei zum Lieblingswort ihrer Klasse geworden. Etwas ernster fasste sie zusammen: „Ich bin stolz: auf mich und auf uns. Aber vor allem bin ich glücklich, so tolle Menschen kennengelernt zu haben, die mich, jeder ganz auf seine Art und Weise, bereichert haben."