Die Fremdsprachenschule im Spiegel der Presse


Passauer Neue Presse - 31.07.2019

Fremdsprachen für Feinschmecker

32 Absolventen feiern ihren Abschluss als Fremdsprachenkorrespondent


Das sind die Fremdsprachenkorrespondenten 2019 mit ihren Lehrern.                                                                              - Foto: privat

32 Fachleute in Mehrsprachigkeit und Wirtschaftskompetenz, kurz „Fremdsprachenkorrespondenten“, feierten zusammen mit Eltern, Lehrern und Freunden ihren Berufsabschluss.

Schulleiterin Bernadette Hackauf beschrieb das BAP-Menü, das die Absolventen nun 1-2 Jahre lang genossen haben: es sättige den geistigen Hunger, liege nicht schwer im Magen und sei ausgewogene Vollwertkost.
Das erste Ausbildungsjahr, die Vorspeise, beginnt mit einem leichten anglo-amerikanischen Starter in Englisch-Grundlagen, garniert mit etwas mediterraner Kost, französisches Hors d’oevre und ein paar spanischen Tapas. Die Nimmersatten genießen l’entrée und l’entrada gleichermaßen mit dem Drei-Sprachen-Programm.
Im Hauptgang, dem zweiten Ausbildungsjahr (the main course, plat principal, plato principal) geht es zur Sache mit Fächern wie Handelskorrespondenz (liegt etwas schwer im Magen), Dolmetschen (verursacht einen leicht nervösen Magen), Übersetzen (beruhigt den Magen wie eine Haferschleimsuppe) und Spoken English mit Dialogen über Liefer- und Zahlungsbedingungen (nie auf leerem Magen genießen...).
Und für manche der Absolventen wird nun eingedeckt für das dritte Jahr zum Eurokorrespondenten: the pudding, el postre, le dessert oder auch das Sahnehäubchen. Wer das alles verdaut und mächtig an geistigem Gewicht zugelegt hat, der darf sich nun „Staatlich geprüfter Fremdsprachenkorrespondent“ nennen.
Jeder der Absolventen hat schon weitere Pläne: Manche machen bei der BAP die Aufbau-Ausbildung zum Eurokorrespondenten, ein großer Teil geht in den Beruf und ebenso viele studieren oder bilden sich weiter.
An diesem Abend wurde auch die langjährige Englisch-Lehrerin Sabine Hertel, die seit der Gründung der Fremdsprachenschule an der BAP ist, nach 29 Berufsjahren in den Ruhestand verabschiedet. Dazu sind sogar die beiden Ehemaligen Reja Kayko und Daniel Sinani gekommen, die augenzwinkernd meinten, sie seien wie nervige Kinder, die jedes Wochenende treu nach Hause kommen und die Wäsche mitbringen. Die Schülersprecher Bianca Bittner und Mike Lindenberg hatten, unterstützt von ihren Klassen, Geschenke, Gedichte und herzliche Worte für die scheidende Lehrerin vorbereitet.
Mit Staatspreisen für hervorragende Noten wurden ausgezeichnet Ben Klaster (1,0), Isabella Niederhofer (1,1), Bianca Bittner und Anna Preussner (beide 1,3), Martina Hohenthanner und Jasmin Augustin (beide 1,5). Die Absolventen und Lehrer ließen den Abend ausklingen mit gemeinsamem Singen auf der Terrasse und guten Gesprächen.
 − red


Passauer Neue Presse - 25.07.2019

Ausgebildet für den internationalen Einsatz

Entlassfeier der Euro- und Fremdsprachenkorrespondenten an der BAP

So schön wie das Wetter, so gut war die Stimmung der frischgebackenen Euro- und Fremdsprachenkorrespondenten, die mit einer Entlassfeier ihre Ausbildung an der Berufsfachschule der BAP abschlossen.
In der liebevollen Abkürzung „Euros“, wie sie von den Lehrern genannt werden, ist schon die intensive Verbindung zu Europa zu erkennen. Die Absolventen beherrschen fließend zwei bis drei Fremdsprachen, gleichzeitig haben sie wirtschaftlich-kaufmännische Kenntnisse – weitgehend der gleiche Stoff, wie bei den Groß-und Außenhandelskaufleuten. Dieses Gesamtpaket macht die Absolventen laut BAP so wertvoll für den Arbeitsmarkt der Zukunft.
Außerdem könne man die Herzen der Menschen leichter einnehmen, wenn man ihre Sprache spricht, so Schulleiterin Bernadette Hackauf – wie die gerade zur Kommissionspräsidentin gewählte Ursula von der Leyen gezeigt habe, die ihre Bewerbungsrede in drei Sprachen vorgetragen hat.
Vorbereitet durch den Unterricht bei englischen, amerikanischen, französischen und spanischen Muttersprachlern, seien die Absolventen zudem ein- bis zweimal in der Ausbildung ins europäische Ausland gereist, unterstützt durch hohe EU-Subventionen im Rahmen der Erasmus+-Projekte. Eine Absolventin nimmt das Angebot der Fremdsprachenschule an, drei Monate finanziell gefördert in Nizza zu verbringen.
Vier Eurokorrespondentinnen haben aufgrund von hervorragenden Leistungen einen Staatspreis der niederbayrischen Regierung erhalten: Clara Angerer (Note 1,1), Pauline Kreis (Note 1,2), Johanna Maurer und Lisa Sterr (beide 1,4).


Passauer Neue Presse - 16.05.2019

- aic

Ja zu Europa

...das sagt die BAP Fremdsprachenschule Passau. Um das vor den EU-Wahlen zu symbolisieren und andere dazu zu motivieren, wählen zu gehen, haben sich die angehenden Fremdprachenkorrespondeten zu einem großen „Ja“ formiert. „Wir als Fremdsprachenschule wollen natürlich ein stabiles Europa, auch in Zukunft“, sagt die Schulleiterin Bernadette Hackauf.

Viele Schüler würden nach dem Abschluss im internationalen Kontext in verschiedenen Ländern – meist in Europa – arbeiten. Die EU erleichtere den Zugang zum Arbeitsmarkt anderer Länder sowie die Zusammenarbeit mit europäischen Unternehmen, so Hackauf. Zudem sei es beispielsweise finanzschwachen Schülern der BAP dank EU-Fördergeldern möglich, während der Ausbildung ein dreiwöchiges Praktikum in Irland zu absolvieren. „Wir sollten vor allem aus der Brexit-Abstimmung unsere Lehren ziehen und zum Wählen gehen“, sagt Hackauf.

Was Europa und die EU für sie bedeutet und warum sie am 26. Mai zur Wahlurne gehen werden, haben vier BAP-Schüler der PNP erzählt.

aic/Foto: Jäger

   Ben Klaster: "Europa bedeutet für mich Heimat."  (Foto: Jäger)

Ben Klaster (19): „Die EU hat mir bisher einiges ermöglicht.Ich konnte an Schulfahrten in Länder wie Tschechien, Frankreich teilnehmen und ein dreiwöchiges Praktikum in Irland machen, was dank Förderung sehr günstig war. Für die kulturelle Bildung junger Menschen finde ich solche Erlebnisse in anderen Ländern wichtig. Ich weiß, dass die EU für mich auch in Zukunft hilfreich sein wird."

   Vanesa Scheuringer: "Europa bedeutet für mich Zusammenarbeit." (Foto: Jäger)

Vanesa Scheuringer (18): „Ich freue mich, dass ich jetzt zum ersten Mal wählen gehen und dadurch Einfluss nehmen kann. Es ist wichtig, so eine Chance zu nutzen. Beim Brexit waren viele junge Menschen nicht wählen und sind nun vom Ergebnis enttäuscht. Für manche, ist das, was wir haben und wie wir leben, selbstverständlich – was es aber definitiv nicht ist."

   Florian Haas: "Europa bedeutet für mich Freiheit." (Foto: Jäger)

Florian Haas (24): „Natürlich kann man die EU kritisieren, was in einer Demokratie auch wichtig und richtig ist. Das System EU mit all seinen Macken ist ausbaufähig, aber gut. Ich bin dafür dankbar, dass sie existiert und den Europäern Frieden, Freiheit, offene Grenzen und vieles mehr ermöglicht.“

   Nora Kretschmer: "Europa bedeutet für mich Gemeinschaft." (Foto: Jäger)

Nora Kretschmer (31): „Ich habe selbst einige Jahre in Spanien gelebt und den Schulabschluss dort gemacht, der dann in Deutschland ohne Probleme anerkannt wurde. Vielen ist nicht bewusst, wie stark die Entscheidungen der EU einen im alltäglichen Leben beeinflussen. Egal ob in der Schule, in der Arbeit oder beim Einkaufen. Wählen ist meiner Meinung nach ein Privileg, das man nutzen sollte. Dabei denke ich auch an meine kleine Tochter und daran, wie ich ihr die Welt überlassen möchte."

 

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Eine Initiative will die Beziehung der Menschen im böhmisch-bayerischen Grenzgebiet verbessern


In der Berufsakademie lernen derzeit 20 Schüler*innen aus drei Jahrgängen mit Lehrerin Veronika Dolezalova (M.h) Tschechisch

In der Berufsakademie Passau wird seit Kurzem Tschechisch gesprochen. Nicht etwa wegen einer Vielzahl tschechischer Schüler, sondern wegen eines Projekts der Euregio Bayerischer Wald - Böhmerwald - Unterer Inn: Ein Jahr lang erhalten Schulen und Kindergärten in Teilen Niederbayerns kostenlosen Tschechischunterricht.


Alle Französisch-Schüler der Fremdsprachenschule der Berufsakademie Passau (BAP) hatten sich am Tag der deutsch-französischen Freundschaft am Team-Wettbewerb des Institut Français beteiligt, wie zeitgleich rund 11 000 Schüler ganz Deutschland.

17.10.2018

Tag der offenen Tür

Quellenhinweis „Passauer Neue Presse vom 17.10.2018“


Fremdsprachenkorrespondenten feiern ihren Abschluss – Neun Staatspreise


Außergewöhnlich groß, gut und sympathisch – so beschrieb Schulleiterin Bernadette Hackauf den Jahrgang der Fremdsprachenkorrespondenten 2018, der jetzt mit dem Zeugnis in der Hand den Abschluss feierte.

Der Abschluss der Fremdsprachenschule fällt international aus


Die frischgebackenen Eurokorrespondenten, Fachleute für Außenhandelswissen und spanische oder französische Sprache, haben ihre Abschlusszeugnisse aus den Händen der Klassen- und Schulleitung entgegengenommen.

Euro-Korrespondentinnen legen nach zwei Jahren Praxis eine Prüfung ab


Drei ehemalige Schülerinnen der BAP, die vor zwei Jahren ihren Abschluss zum Euro-Korrespondenten abgelegt haben, sind nun an ihre alte Schule zurückgekommen, um ihr in der Praxis vertieftes Wissen unter Beweis zu stellen.

Offene Tür in der Berufsfachschule


Europa-Kino, Sprachencafé und Salsa-Workshop, ein lustiger Sketch über Bieranfragen aus aller Welt an eine bayerische Brauerei oder die zehn Weisen, in Frankreich Kaffee zu bestellen – der erste Tag der offenen Tür in der neugestalteten und erweiterten Berufsfachschule für Fremdsprachenberufe an der Berufsakademie Passau (BAP), die im „Josefsheim“ untergebracht ist, hat die Lust auf das Erlernen einer neuen Sprache geweckt.


Einblick in die berufliche Praxis einer Zollbehörde konnten die Schüler der BAP bei ihrem Unterrichtsbesuch beim Zollamt in Suben gewinnen.


Schüler der Fremdsprachenschule der Berufsakademie Passau haben dreiwöchige Auslandsaufenthalte in Irland, Frankreich und Spanien absolviert. 


Gefakte Nachrichten, falsche Versprechungen und präsidiale Verlautbarungen im Twitter-Format: das ist laut der Schulleiterin der Fremdsprachenschule Bernadette Hackauf Alltag geworden.


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Französische Freunde

Deutsch-französische Woche an der BAP

Quelle: Passauer Neue Presse_23.01.2019 Text: Redaktion/BAP, Foto: BAP

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